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12.02.2005

Dan Kimball über Filme und Evangelisation

Habe gerade einen sehr interessanten Artikel von Dan Kimball über den Hype um Filme im Bezug auf Evangelisation gelesen. Deswegen poste ich hier einen kurzen Auszug:

»I sort of find it kind of sad that the church has to get so excited about films to do evangelism, rather than being excited about the ongoing relationships we have with those outside the faith for evangelism. It feels weird that I would invite someone to a movie to explain what I believe in rather than letting my life and what I can be talking them about personally would be.«

Den ganzen Artikel findest du hier: Original oder von Google ins Deutsche übersetzt.

9 Comments:

At 12:40 nachm., Blogger marlster said...

Totales Geschwalle! Das ist Schattenboxen hoch drei. Als ob das die Alternativen sind: Filme oder Leben. Da hat er wohl einen schwachen Moment gehabt, der Herr Kimball.

 
At 1:05 nachm., Blogger depone said...

Hallo Marlin,

scheint mir auch nicht dein stärkster Moment gewesen zu sein, an dem du diesen Kommentar geschrieben hast. Wie war das noch mal mit konstruktiver Kritik und »ich-Botschaften«?

Ich mag den Post von Dan Kimball und teile auch seine Gedanken zwecks des Hypes der um Filme gemacht wird. Ich mag die Filme und ich sehe darin auch eine Möglichkeit durch die Gott "reden kann" [was Kimball auch schreibt], aber wenn ich mir die Seiten von Verlagen anschaue, was sie aus solchen Fimen machen, dann erscheint mir manches auf jeden Fall grenzwertig.

 
At 1:30 nachm., Blogger marlster said...

Ich finde, man kann die Dinge auch beim Namen nennen. Das ist doch keine Alternative: Filme ODER Leben? Das glaubt doch kein Mensch. Und dann diese Alternative zu kritisieren: was hat man davon? Kennst du jemand, der zwischen Filmen ODER Leben abwägt? Und wenn du dich auf Verlage beziehst, ist doch klar, dass die ein Buch zu einem Thema benutzen.

Hype nicht zu mögen ist was anderes. Es kommt für mich so rüber, als ob das die wirkliche Kritik ist. OK. Ist halt so in der Gemeinde-Landschaft, dass manchmal viele auf die gleichen Sachen abfahren. Dann gibt es Hype, und die, die es früher gemacht haben, denen passt es nicht. Viele emergent-Leute mögen den Mainstream nicht, aber dann braucht man doch nicht so komische Alternativen aufzustellen, die man dann kritisiert. Ich finde das nicht hilfreich, nicht fair und wenig überzeugend.

 
At 8:20 nachm., Blogger streulicht said...

Also, mir persönlich geht dieses "jetzt aber ran und diese Medien auch ihre Gemeinde kann evangelistisch tätig sein, der Film ihre Chance," plötzlich tauchen dann überall an Kinoausgängen diese Traktate und Verteiler auf, ziemlich auf den Sack. Mal ehrlich, wenn ich einen Film der mich zum nachdenken angeregt oder aufgewühlt hat gesehen habe, ist dass allerwenigste was ich wollte das Gefühl zu haben, nur einer großen Marketingaktion aufgesessen sein zu haben. Wenn ich dann mit jemand darüber reden will dann sicher mit guten Freunden. In dem Film über die Geschwister Scholl, kam vieles auch sehr direkt zur Sprache über Gott und Glauben und Vertrauen auf Jesus. Wenn wirklich diese Filmbegleitende Evangelisation der key wäre, hätte man auch zu jeder Starwars Episode eine Reihe von Parallelen ziehen können. Zumindest war in keinem der Filme, die ich zuletzt gesehen habe so oft von "bekehren" die Rede wie in der letzten Episode. Allerdings warum er dann einen anderen Film anführt der besser wäre hat auch mir nicht eingeleuchtet. Ich denke trotzdem, dass diese Filme Anstoss zum Gespräch geben können, aber nicht mit so Material das uns jetzt mal genau erklärt was der Film aussagen wollte und das er eigtl. nur dazu da war den Christen einen Grund zu geben mit mir zu reden. Wenn dann muss das auf natürliche Weise geschehen, mit Sitz im Leben.

 
At 9:24 nachm., Blogger Warnschild said...

Hmm, ich war mal auf so einem Anbetungs-Workshop - werd' jetzt nicht weiter drauf eingehen, dass ich derartige Workshops eigentlich ja gar nicht so mag - mit Bryn Hayworth.

Und der meinte, Gott koenne alles nutzen, um zu sagen, was er sagen will.

Das Problem dabei sind wohl eher wir, denke ich, die denken, Gott muesse sich danach richten, was wir gerade toll finden.

Gut, dass das nicht so ist. Sonst waer'n Christen wirklich langweilig: Alle gleich.

Da ist es doch egal, ob sie jetzt emergen oder nicht, wenn's alle taeten, waer's meiner Meinung nach sch*****.

Weil Glauben verschiedene Fruechte in verschiedenen Leben traegt.


Hmm, aber so Traktate nerven mich auch immer, egal, welcher Art.

Naja, dass sie immer noch Teil vieler Marketing-Kampagnen sind, beweisst doch irgendwie, dass es eine dankbare Zielgruppe dafuer gibt - irgendwo.

Hmm, und ich denke, manche Leute leben, aber haben Probleme zu reden. Und was Mose nicht hatte, haben wir heute halt: moderne Medien. Manchmal koennen wir die fuer uns sprechen lassen.Kein Ersatz fuer's Leben, klar.

 
At 12:15 vorm., Blogger streulicht said...

Ich denke schon auch das Gott alles nutzen kann(dann könnte man sich aber auch hihi, ne des schreib ich jetzt nich) und der Faktor Peinlichkeit darf sicher nicht Maßstab sein für Dinge die wir nicht zu tun bereit sind. Aber es ist doch schon komisch dass man so einen Aufhänger braucht um zu evangelisieren, Vielleicht wirkt es ja sogar kontraproduktiv, jemand geht in Narnia und in ihm wird etwas angestossen, er fängt an über diesen Opfertod des Löwen nachzudenken, er sucht den Sinn für sich fängt an zu grübeln und Gott bewegt sich auf ihn zu oder er auf Gott.
Aber der Prozess nimmt ein jähes Ende als er vorm Kino überrannt wird von Menschen die im jetzt genau mal sagen wollen was das für ihn jetzt zu bedeuten hat. Ich werd den Narniafilm auch "nutzen", ein Freund von mir will da rein und ich werd mit ihm dahingehn, und vielleicht ergibt sich dann ein Gespräch über den Inhalt und wenn ich das Gefühl habe, dass es richtig ist werde ich auch gewisse Dinge ansprechen. Wenn wir immer nur warten bis die anderen kommen gewinnen wir auch keinen Blumentopf, aber der andere Mensch hat auch eine Würde und ein recht nicht nur Überzeugungsopfer zu sein, und bei so Aktionen drängt sich sowas halt schnell auf.

 
At 9:24 vorm., Blogger Johannes Kleske said...

Gibt wenig, was einen Film schneller kaputt machen kann als ein erzwungenes Gespräch danach. Krieg gerade schon wieder die Krise, wenn ich die ganzen Bücher sehe, die zu Narnia rauskommen. Ich finde, dass diss sowohl den Autor als auch den Film.

 
At 10:22 vorm., Blogger depone said...

Danke für eure Kommentare. Sehr cool, wie das hier abgeht.

 
At 10:59 nachm., Blogger Warnschild said...

Hmm, vielleicht ein Kulturproblem?

Ich mein, die Da Vinci-Code-/
Jesus-Film-Buecher sind doch sicher groesstenteils im englischsprachigen Raum entstanden, oder?

Weil die Leute hier beispielsweise (GB), die gehn mit dem Thema irgendwie anders um und auch die gesamte Werbe- und Informationsbranche laeuft hier sehr viel vehementer ab. Vielleicht wie in den USA (obwohl ich da noch nicht war).

 

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