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11.30.2005

Was ist Kubik?

»Kubik ist eine offene Gemeinschaft von Menschen,
die Spiritualität teilen,
Kreativität fördern,
Freundschaft leben,
und sich für Gerechtigkeit einsetzen.«

11.29.2005

Kaffeehaus

Bin gerade auf Wikipedia [die freie Enzyklopädie im Internet] über einen netten Artikel über Kaffeehäuser gestolpert.

Die Geschichte der Kaffeehäuser gefällt mir dabei sehr gut. Ein paar Stichworte daraus: Überwindung von Standesdünkel | Gute Gespräche | Postfächer im Kaffeehaus | nüchterner Rausch - Kaffee löste den Bierkonsum über den Tag verteilt ab | Magazine und Zeitungen... Auch wenn die Freunde in dem Artikel den Kaffeehäusern heute nicht mehr diese Bedeutung zumessen, so denke ich, dass wir auch diese Sache wieder entdeckt haben.

Und ich frage mich, wie sich Menschen über den herrlichen Duft von geröstetem Kaffee aufregen konnten?

11.26.2005

Psalmgottesdienst

Gestern Abend hatten wir einen super coolen Psalmgottesdienst im Café. Die Idee des Psalmgottesdienstes ist, dass jeder seinen Psalm vor Gott ausdrücken und mit den Anderen teilen kann. Diese Gelegenheit nahmen wieder einige wahr und bescherten uns einen wunderschönen Abend, der nicht nur mir Tränen des Staunens in die Augen brachten.

Nadine gab uns zu beginn ein paar Infos zu den Psalmen und den Gründen weshalb wir einen solchen Gottesdienst gemeinsam feiern wollen. Dabei hat mir besonders der Vergleich von den Psalmen im Alten Testament und HipHop gefallen. Es gab neben schönen Videofilmen, Liedern im SingerSongwriter-Style auch gesprochene Worte. Die Ehrlichkeit und der Mut ganz persönliche Gefühle mit uns zu teilen haben mir sehr gut gefallen.

Auf diese Weise wurde ich nicht nur durch die Inhalte und die Schönheit der jeweiligen Beiträge Gott näher gebracht, sondern auch durch das Staunen über die Gaben der Einzelnen. Die Atmosphäre im Café war eine sehr angenehme Mischung aus Kulturveranstaltung, die wir genossen und dem Bewusstsein von Gottes Gegenwart.

Vielen Dank an jeden, der zu diesem super coolen Abend beigetragen hat!

[Der Akku meiner Kamera war leider leer, was zum Fehlen von Bildern führte. Aber keine Ahnung, vielleicht ist das ja auch ganz gut so. - vielleicht wird der eine oder die andere noch ihre Werke online stellen]

10 Jahre JesusFreaks Stuttgart

10Jahre-JFS-Flyer Heute werden wir nach Stuttgart fahren um bei der 10 Jahres Party der Jesus Freaks Stuttgart dabei zu sein.

Als ich 1997 von zu Hause ausgezogen bin, waren die Jesus Freaks in Stuttgart meine erste Anlaufstelle auf der Suche nach einer Gemeinde, die zu mir gepasst hat. Mein Studium und sonstige Lebensumstände haben mich 98 wieder aus Stuttgart weggeführt und ich war eine Weile in Deutschland unterwegs. Als wir dann vor 3 Jahren für die Arbeit wieder dorthin kamen, hatten wir sehr schnell auch wieder bei den Freaks Anschluss und genossen unsere Zeit bei ihnen...

Viele Gründe dankbar zu sein und zu feiern. Mehr Infos zur Party: hier.

11.25.2005

Umfrage: Stille Tipps aus deinem Alltag

Micha, mein Freund aus Köln arbeitet gerade mit ein paar Freunden an einer Ausstellung zum Thema »Stille Nacht«, die im Rahmen der nächsten 24-7 PRAYER Woche in Köln in einem gemieteten Ladenlokal stattfindet (11. - 23. Dezember). Um die Karten-Set-Box (Tipps für stille Momente im hektischen Alltag, oder so ähnlich) zu gestalten, stellt er ein paar Fragen, und es wäre cool, wenn Du deine Antworten hier als Comments in den Blog posten könntest. 

Wir leben in einer hektischen, bunten, schnellen, lauten Zeit. Jeder von uns hat Rituale, die einem helfen, zur Ruhe zu kommen. Oasen. Vielleicht sind das bestimmte Handlungen, vielleicht aber auch ganz besondere Orte für Dich. Vielleicht ein Schema, was Dir noch nicht aufgefallen ist? Eine besondere Position auf dem Sessel, eine Ecke im Haus. 

Atme kurz durch, nimm dir ein paar Minuten und einen Kaffee, und dann gehts los ...

1. Wo sind die Orte in deiner Stadt, ausserhalb von deinem Zuhause, wo Du zur Ruhe kommen kannst? 
(z.B. Park, die Kirche XY, der Kinderspielplatz, ...)

2. Was machst Du an diesen Orten, was vielleicht die Stille/Ruhe noch verstärkt? 
(Gibt es Rituale, Positionen, ...)

3. Was sind Orte bei dir zuhause, die dir helfen, zur Ruhe zu kommen?

4. Was ist dein Tipp, wenn jemand dich fragt, wie Du gut entspannen kannst. Wie Du Dich aus der Hektik befreist? Was vielleicht jemand anderes auch selber umsetzen kann? 



Wie das mit den Karten und der Ausstellung weitergeht kannst du auf dem Kölner 24-7 Blog erfahren. Dort findest du auch bald Infos und Geschichten aus dem Gebetsraum.

Und jetzt dein Kommentar.

11.24.2005

Spiritualität im Alltag

Nachdem wir gerade darüber gesprochen hatten, nahm ich mir kurz die Zeit mal wieder den Sacred Space - eine Gebetsseite der Jesuiten in Irland - zu besuchen.

Dort gibt es für jeden Tag ein eigenes Gebet, besser gesagt eine Anleitung zum Beten. Vom Style her ist es eine Anleitung zu so genanntem kontemplativen Beten. Diese Anleitungen gibt es auf vielen verschiedenen Sprachen - auch auf Deutsch, was die Benutzung um einiges erleichtert.

Man klickt sich dabei Schritt für Schritt vor, bekommt einige Anregungen konkret zu denken und zu beten, liest einen kurzen Abschnitt aus der Bibel [Lectio Divina] und schließt die Zeit wieder ab...

Ich poste deswegen darüber, weil ich denke, dass es ein sehr cooles Tool ist einen spirituellen Rhythmus im Alltag zu leben. Durch das Internet klicken wir uns auch so ab und zu während des Arbeitens, oder? Und mich ohne Anregungen kurz auf Gott auszurichten endet häufig mit den selben Gedanken und der Geschäftigkeit, in der ich gerade stecke. Die konkreten Anregungen helfen mir dabei, mich zwischendurch auf Gott einzulassen, ohne sofort wieder bei den Gedanken und der Geschäftigkeit zu landen.

11.23.2005

Emerging Church Buchempfehlung

Manche Menschen sind ja gerade unterwegs Geschenke für Weihnachten zu kaufen, oder stehen vor der schwierigen Aufgabe auf die Frage nach einem Wunsch eine passende Antwort zu finden. Das könnte eine Motivation sein diesen Post zu schreiben - eine Weitere sind die Emerging Church Bücher, die in den letzten Monaten auf Deutsch erschienen sind.

Das Buch, welches ich empfehlen möchte ist leider noch nicht auf Deutsch zu haben. Bisher muss unsereins eben noch das Englischwissen ausgraben, das sich mehr oder weniger in unserem Kopf versteckt hat. Wenn du das liest und eine Möglichkeit hast diesem Buch zur deutschen Ausgabe zu verhelfen, dann kannst du diesen Post auch als meine Bitte an dich verstehen...

Und welches Buch möchte ich nun empfehlen? Cover
The Out Of Bounds Church? Learning to Create a Community of Faith in a Culture of Change.
von Steve Taylor.

Und warum?
Weil ich finde, dass es ein sehr cooles Buch über Emerging Church ist. Es ist leicht zu lesen und bleibt dennoch nicht an der Oberfläche. Es bringt eine gute Übersicht über das was auf der Welt Emerging Church mäßig geht, ohne dabei nur noch Berichte zu enthalten. Es verbindet die Praxis sehr gut mit der Theorie und ist dabei theologisch hilfreich. Es hat eine gute Weite und vermittelt dadurch die Werte und nicht ein Modell.

Steve Taylor hat es anhand von Postkarten aufgebaut, die er jeweils aus unterschiedlichen Teilen der Erde von verschiedenen Emerging Churches aus geschrieben hat. Diese Postkarten eröffnen jeweils ein Kapitel und weisen auf den Schwerpunkt des Kapitels hin. Du kannst das Buch wie ein Magazin lesen - einfach durchblättern und die Postkarte die dich anspricht lesen. Oder eher klassisch von vorne nach hinten.

Ich habe mal für mich eine kleine Gliederung gemacht, wie ich die inhaltliche Struktur des Buches sehe:

Part 1: Grundlagen
Postkarte 1: Lebensnahe Darstellung der gesellschaftlichen Veränderung
Postkarte 2: Glauben Leben in dieser Gesellschaft

Part 2: Werte
Postkarte 3: Dekonstruktion und Neuwerdung
Postkarte 4: Kreativität
Postkarte 5: Inkarnation
Postkarte 6: Gemeinschaft

Part 3: Anregungen zur Umsetzung
Postkarte 7: Verschiedene Arten diese Werte zu Leben [Gemeindeformen]
Postkarte 8: Einheit von Alltag und Glaube

11.22.2005

Jetzt wirds ernst

Ab heute ist es jetzt offiziell, dass wir eine neue Regierung haben. Nachdem sich auch in den letzten Wochen immer noch interessante Persönlichkeitsszenarien abgespielt haben, wird es nun ernst für die Politiker. Angela Merkel ist Bundeskanzlerin und der Neue Bundestag steht...

Ein kleines Zitat zum Wahlausgang aus der Zeit:
»397 Abgeordnete stimmten für Merkel, 202 votierten gegen sie, 12 Mandatsträger enthielten sich, eine Stimme war ungültig. Merkel musste wenigstens 308 von 614 Stimmen erreichen. CDU, CSU und SPD verfügen zusammen über 448 Mandate. Obwohl nicht alle Abgeordnete der Koalitionsfraktionen für Merkel votierten - 51 verweigerten ihr die Zustimmung -, erreichte sie dennoch die meisten Stimmen, mit denen jemals ein Kanzler gewählt wurde. Die Bestmarke lag bislang bei 378 Stimmen. Mit dieser Wahl kann nun die Große Koalition aus Unionsparteien und SPD ihre Arbeit aufnehmen. CDU, CSU und SPD hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Zusammenarbeit geeinigt.«

11.21.2005

Paradox

Werfe einen Blick auf meinen RSS-Reader und entdecke neue Meldungen. Scanne kurz über die Seiten, auf denen etwas neues erschienen ist und bleibe beim Texterblog der ZEIT Zünder hängen.

Und dort ist dieser Artikel erschienen, der meiner Meinung nach sehr paradox klingt:

Nachdem eine Studie ergab, dass an britischen Schulen inzwischen fast jedes Kind Gewalttaten ausgesetzt ist, will die das britische Schulministerium bisher völlig unbekannte Methoden ausprobieren: Eltern prügelnder Kinder müssen Erziehungskurse besuchen, sonst droht ihnen eine Strafe von 1.000 Pfund. Außerdem sollen Lehrer das Recht bekommen, Schulrowdys auch unter Gewaltanwendung zur Räson zu bringen. Ministerin Jacqui Smith: „Kinder müssen lernen, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, und dass sie bei Überschreiten der Grenzen mit Konsequenzen rechnen müssen".

Was denkst du dazu?

Lichtkunst aus Kunstlicht

Gestern waren wir, um unserem kulturellen Bedürfnis nach zu gehen, mal wieder in einer Ausstellung im ZKM [Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe].

Wie der Titel schon sagt, war es dieses Mal die Lichtkunst Ausstellung. Auf der Seite kannst du einige Informationen über die Ausstellung bekommen und ausgewählte Werke anschauen. Wenn du vor dem 1. Mai 2006 in Karlsruhe bist, kannst du sie dir ja auch noch anschauen.

Interessanterweise kann man sich Ausschnitte einer Installation im Foyer des ZKM auch auf der eigens dafür eingerichteten Access Project Seite anschauen.

11.19.2005

Wiederaufbau in Pakistan

Am 8. Oktober bebte in Pakistan die Erde. Dieses Beben forderte wieder unvorstellbar viele Menschenleben und zerstörte die Existenz von noch mehr Menschen. Ich frage mich, wieso dieses Beben so schnell wieder aus unserem Bewusstsein geflogen ist? Wenn es stimmt, dass es schlimmere Folgen nach sich gezogen hat und zieht wie der Tsunami im letzten Jahr und bei weitem die Folgen von »Katrina« übersteigt, dann sind so wohl die geringe Medienpräsenz als auch die schleppend anlaufenden Spenden und Hilfeleistungen zu hinterfragen. Stimmt es vielleicht doch, dass jeder sich selbst der Nächste ist?

11.18.2005

Das erste Mal

Inspiriert von Konomu werde ich eine kleine Reihe über ein paar »erste Male« aus meiner Sicht, der ich zum ersten Mal Vater geworden bin starten.

...im Baumarkt.
Die Arbeitsplatten in unserer Küche sollten mal in ihre endgültige Position kommen, festgeschraubt werden und die tückischen Schlitze die sich zwischen ihnen und den Wänden auftun sollten auch geschlossen werden. Und um der jungen Mutter auch ein bisschen Zeit ohne Nachwuchsverantwortung zu ermöglichen nahm ich den Sohnemann mit zum Baumarkt. Eine einfache Übung dachte ich mir schließlich waren wir schon zusammen im Copyshop und sonstigen Läden und außerdem war der süße Knopf gerade sowieso am Schlafen.

Auf meinem Weg durch die Regalgänge des Baumarkts die Bauteile suchend die auf meiner Liste standen lachten mich auf einmal zwei wache Augen an. Die halbe Stunde Schönheitsschlaf war zuende und jetzt wurde alles sofort beobachtet. Ich bemerkte, wie sich eine gewisse Anspannung von hinten anschlich. Neben den Schrauben, Silikon und einer kleinen Säge, hatte ich an der Kasse noch eine 2 Meter lange Latte auf der Schulter, die eine nochmals um einen Meter längere Leiste stabilisierte. Am Samstag Abend schienen noch mehr Menschen die Idee gehabt zu haben nützliche Dinge aus dem Baumarkt mit zu nehmen und so hatten wir das Vergnügen uns anzustellen. Die Anspannung vermischte sich mit der Herausforderung den Sohnemann bei Laune zu halten, die Bauteile so zu balancieren, dass sie niemanden berührten und schließlich zu bezahlen.

Nicht wirklich Besonders denkst du dir, da du schon jede Menge Erlebnisse mit deinem Nachwuchs in diversen Märkten gesammelt hast. Und auch ich dachte, das ist eben die normale Herausforderung an der Kasse. Draußen war es inzwischen dunkel und kälter geworden, so dass ich zügig nach Hause gehen wollte. Nach kurzer Strecke beschwerte sich der junge Herr im Kinderwagen jedoch, weil er nichts mehr sehen konnte [haben Straßenlaternen in Industriegebieten größere Abstände?]. Zunächst versuchte ich ihn mit einem fröhlich gepfiffenen Lied wieder zum Lachen zu bringen - seine Beschwerde wurde jedoch eher mehr als weniger. Ich experimentierte mit dem Schnuller. Den Kinderwagen mit dem Bauch schiebend, den Schnuller mit einer Hand immer wieder zu seinem Mund führend und auf der anderen Schulter die beiden langen Gegenstände. Ich frage nicht, wieso derjenige, der gerade an einer Tür auf Einlass wartete, lachte, als er mich sah. Aber auch diese Experimente halfen nichts, schließlich konnte man den Schnuller wieder ausspucken und sich noch lauter beschweren. Etwas später versuchte ich dann den Kinderwagen zu schieben und sowohl die Latten als auch den Sohnemann zu tragen. Das gab ich schnell wieder auf und legte eine kleine Tröstungspause ein... zu Hause angekommen war mir schön warm, am Wetter lag das nicht :]

11.16.2005

Empfehlung: Transforming Mission

Heute habe ich das Buch Transforming Mission von David J. Bosch erst mal fertig gelesen. Und ich muss jedem zustimmen, der dieses Buch als »Standardwerk« bezeichnet.

Wie der Titel schon sagt beschäftigt sich Bosch darin mit Mission. Besonders gut gefällt mir dabei sein Vorgehen. Er startet mit Mission im Neuen Testament, stellt im zweiten Teil Mission im Verlauf der Geschichte da um im letzten Teil einen Weg für Mission in unserer Zeit auf zu zeigen.

Ein weiteres großes Plus des Buches ist seine ausgewogene Darstellung. Er diskutiert eine Vielzahl von Positionen, die er so überzeugend darstellt, dass man den Eindruck bekommt, dass es sich dabei um seine Position handelt nur um im nächsten Abschnitt dasselbe bei einer entgegengesetzten Position zu denken. Im Laufe der Darstellungen wird seine Meinung dann immer klar - und ich muss sagen, dass ich seine Gedanken in weiten Teilen teile [was natürlich immer schön ist und ein Buch für mich noch um einiges attraktiver macht].

In dieser Weise möchte ich das Buch für jeden empfehlen, der sich Gedanken über Gemeinde in unserer Zeit macht. Zum lesen sollten dir dann weder die englische Sprache noch die etwas mehr als fünfhundert Seiten etwas ausmachen und du wirst viel Spaß damit haben.

»Looked at from this perspective mission is, quite simply, the participation of Christians in the liberating mission of Jesus, wagering on a future that verifiable experience seems to belie. It is the good news of God's love, incarnated in the witness of a community, for the sake of the world.«
[David J. Bosch, Transforming Mission, 519.]

11.15.2005

Content Management

Content Management Um die Sachen wieder zu finden, die mir in Büchern wichtig erscheinen, habe ich mir angewöhnt kleine Haftmarker zu verwenden. Ich klebe sie sowohl in meine eigenen Bücher und Unterlagen in denen ich Dinge anstreiche um sie leichter zu finden; als auch in Bücher, die ich ausleihe. Bei den ausgeliehen besteht der Vorteil darin, dass ich die Haftmarker schnell wieder entfernen kann und sie keinerlei Spuren hinterlassen.

Durch die Farben kann ich dann von außen schon sehen in welchem Kapitel sich etwas wichtiges befindet [da ich meist die Kapitel farblich voneinander abhebe] und welche wichtigen Dinge wo vorkommen [da ich wichtigen Begriffen eigene Farben zuordne]. Als ich die oben verlinkte Seite angesehen habe, stellte ich auch fest, dass ich einen solchen Haftmarker auch mitten in die Seite kleben kann um einen wichtigen Begriff extra zu unterstreichen ohne etwas in das Buch zu schreiben.

Dachte, dass ich das heute einfach mal auch hier poste, zum einen weil mir die praktischen Tipps von Johannes immer sehr gefallen und oft schon geholfen haben... auch wenn das hier im Vergleich zu Johannes Tipps eher ein "manueller" ist.

11.14.2005

10 Tipps fürs Klamottenkaufen

Nachdem unsere Freunde von RELEVANT jetzt auch einen RSS-Feed für ihre Artikel eingerichtet haben, bekomme ich die Updates immer direkt auf meinen Rechner.

Heute war ein Artikel über Klamottenkaufen und Geld dabei, in dem Alissa Clark die folgenden 10 Tipps gibt:

1. Never buy anything at full cost.
2. Determine what you need.
3. Develop a style.
4. Never buy anything unless you love it.
5. Rarely buy anything unless you need it.
6. Go for quality, not quantity.
7. Ignore fashion.
8. Only carry cash.
9. Beware of online shopping.
10. Cut yourself some slack.

Gemeinsam für Deutschland

Mit Mut und Menschlichkeit.

Diesen Titel trägt der Koalitionsvertrag, der heute von den Parteitagen beschlossen werden soll. So könnte es 8 Wochen nach der Wahl dazu kommen, dass Deutschland eine neue Regierung bekommt - eine große Koalition. Nach viel hin und her in Personalfragen werden darin jetzt eine Menge Inhalte dargestellt: Zusammenfassung der Eckpunkte auf Zeit.de. Dort gibt es auch einen Link zum gesamten Koalitionsvertrag als PDF. Wer die 191 Seiten durchlesen will kann das somit gerne tun - und keiner kann sagen, er habe es nicht gewusst.

Dann wünsche ich gute Parteitage.

Sehe gerade, dass das ZDF auch die Inhalte des Koalitionsvertrages anbietet - hier - ein bisschen schöner animiert und einfacher zu lesen als bei der Zeit.

11.11.2005

Ernüchterung

Du bemühst dich, alles, was geschieht, in Worte zu fassen, aber es gelingt dir nicht. Denn mit Hören und Sehen kommst du nie an ein Ende. Doch im Grunde gibt es überhaupt nichts Neues unter der Sonne. Was gewesen ist, das wird wieder sein; was getan wurde, das wird wieder getan. »Sieh her«, sagen sie, »da ist etwas Neues!« Unsinn! Es ist schon einmal dagewesen, lange bevor wir geboren wurden. Wir wissen nur nichts mehr von dem, was die Alten taten. Und was wir heute tun oder unsere Kinder morgen, wird auch bald vergessen sein.

[Prediger 1,8-11]

11.09.2005

Konomu rockt


Fall
Originally uploaded by konomu.
Hier in Dresden hatte ich auch die Gelegenheit Marlen Mieth a.k.a. Konomu kennen zu lernen. Und weil ihre Fotos, wie du siehst, sehr sehr cool sind, schreibe ich auch diesen Post.

Also schnell mal die Bilder auf flickr und ihrem Photoblog auschecken.

[RESPECT!]

Wenn sich der Vorhang öffnet

In den letzten Tagen war bereits auf verschiedenen Blogs zu lesen, dass eine Reihe Menschen sich aufgemacht haben um ein paar Tage in Dresden im Hause St. Lägels zu verweilen.

5 Sterne

11.03.2005

Missionarische Gemeinde

In dem Buch Transforming Mission von David J. Bosch habe ich gerade eine sehr gute Aussage zu missionarischer Gemeinde von Hans-Werner Gensichen gefunden:

»The missionary dimension of a local church's life manifests itself, among other ways, when it is truly a worshipping community; it is able to welcome outsiders and make them feel at home; it is a church in which the pastor does not have the monopoly and the members are not merely objects of pastoral care; its members are equipped for their calling in society; it is structurally pliable and innovative; and it does not defend the privileges of a select group.«

[David J. Bosch. Transforming Mission: Paradigm Shifts in Theology of Mission [New York: Orbis, 1991], 373.]

11.02.2005

WortSport am Reformationstag

Montag Abends treffen wir uns immer um WortSport zu machen. Letzten Montag war Reformationstag [der nur noch in den so genannten "neuen Bundesländern" ein Feiertag ist] und wir saßen zusammen. Zwei Dinge standen zur Wahl - wir könnten uns mit der Forscherstation unserer 24-7 Gebetswoche beschäftigen und verschiedene Dinge über Familie in der Bibel untersuchen. Oder den Luther Film anschauen, der an diesem Abend im Ersten lief.

Die Abstimmung führte zu einem klaren Ergebnis: der Lutherfilm bekam die absolute Mehrheit.

Wieder einmal war ich sehr begeistert von diesem Film. Es gefällt mir sehr gut, wie die ganze Sache mit der Reformation darin dargestellt wird und Luther dabei ein Mensch bleibt. Vor allem die Auseinandersetzung mit den "Auswüchsen" der damaligen katholischen Frömmigkeit, die Luther nie als einen Angriff auf die ganze Kirche verstanden wissen wollte fand ich sehr interessant.

Die Motivation die Bibel für jeden Menschen [in deutsch] zugänglich zu machen gefallen mir immer wieder aufs Neue. »Wie soll ich für das Volk schreiben, wenn ich nicht mit ihm lebe?« fragt er als er das Neue Testament in der Abgeschiedenheit seiner "Schutzhaft" übersetzt. Es ging ihm nicht darum eine festgesetzte deutsche Übersetzung der Bibel zu schreiben, sondern für seine Mitmenschen die Bibel verständlich zu machen. Aus diesem Grund war es ihm wichtiger den Sinn in seine Sprache zu übersetzen als den griechischen Text 1 zu 1 im Deutschen wieder zu geben. Schließlich hat seine Übersetzung die deutsche Sprache sehr stark geformt...

Zwei Fragen gingen mir die letzten Tage durch den Kopf:
- ist in manchen unserer [evangelischen] Köpfe immer noch die katholische Frömmigkeit so vorhanden wie Luther sie in Rom antraf? Und haben wir durch unsere Distanz zur katholischen Kirche die richtige Dimension verloren unsere Wahrnehmung richtig einzuordnen?
- Mit welchem Recht denken manche Menschen darüber nach die eine oder andere deutsche Übersetzung als normativ anzusehen? Wobei wir doch gerade die Vielzahl begrüßen könnten, die zu unterschiedlichen Menschen spricht.