Der Unterschied von ÜBER und MIT / The difference between ABOUT and WITH
„Heute ist es sehr angesagt über die Armen zu reden,leider ist es nicht angesagt mit ihnen zu reden.“
[freie Übersetzung von dem unten angeführten Zitat]
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„Today it is very fashionable to talk about the poor.
Unfortunately, it is not fashionable to talk with them.“
[Mother Teresa, In my own words, 23.]



2 Comments:
Etwas, nicht allzu ernst gemeintes, zum Nachdenken ...
Ist es nicht auch gerade in unserer Zeit 'en vogue' einen 'Deine Stimme Gegen Armut' Banner auf der Web-Site zu platzieren, um folglich auf diesem Wege das eigene Gewissen zu entlasten?
Wäre es nicht konsequent(er) mindestens die Hälfte der eigenen Habe an die Armen zu geben?
Eine (Auf)Forderung die jedem Einzelnen grundsätzlich nicht all zu schwer fallen sollte, da ja bekanntlich eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher (Jüngling) ins (Himmel)Reich Gottes kommt.
Wäre es in diesem Zusammenhang nicht auch sinnvoller das eigene Gebaren bzw. die eigene Hilfsbereitschaft nicht nach Außen zu tragen, sondern dies im Stillen zu tun?
Möglicherweise ist dies aber auch ein typisch pietistisches Verhaltensmuster, was von Bonhoeffer (soweit ich mich erinnern kann) auch als 'erwünschte Frömmigkeit' kritisiert wurde.
Ist es auch zudem nicht absolut unerlässlich den eigenen Blick nicht nur auf die dritte Welt zu richten, sondern unablässig auch daran zu denken, dass auch in der so genannten Zivilisation (erste Welt?) Menschen leben, die maßlos überschuldet sind? Ein Umstand der mitunter auch verhindert, dass Kinder völlig überschuldeter Familien in einem solchen Spannungsfeld eine adäquat und somit vernünftige Ausbildung erhalten.
Dennoch darf natürlich bei all der Kritik nicht verschwiegen werden, dass wir unseren Mitmenschen, so dies erforderlich und sinnvoll ist, ein Pflock in deren Auge sein müssen.
Trotzdem muss man beim Zitat eines Mutter- Teresa- Aphorismus vergegenwärtigen, dass Hilfsbereitschaft wahrhaftig sein und bleiben muss. Soll heißen, diese muss von Herzen kommen, was durchaus auch in unserer Gesellschaft angezweifelt werden darf.
Ein mahnender John Johannson Doe – Stolzer Besitzer von mehr als einem dutzend Computer, darunter mehrere Fetische der Marke Apple >:)
Gute Fragen - würde mal sagen, dass ich vor hatte genau in diese Richtung zu denken zu geben - bzw. selbst zu denken, als ich diesen Satz ohne jeglichen Kommentar meinerseits gepostet habe.
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